Granulozytenspende

Bei einem  intaktem Knochenmark  werden zahlreiche Granulozyten (weiße Blutkörperchen) gebildet, die pathogene Mikroorganismen phagozytieren und abtöten können und andere (Reparatur-) Funktionen übernehmen;  Granulozyten  sind aber nur kurze Zeit lebensfähig.
Dieser hohe Zellumsatz  macht  die Granulopoese  gegen  äußere  Einwirkungen  sehr empfindlich (Toxine, Medikamente, Chemotherapie, Bestrahlung).
Sowohl bei äußeren toxischen  Einflüssen als auch bei Bildungsstörungen im Knochenmark kann daher die Substitution eines Granulozytenmangels durch Transfusion von Granulozyten sinnvoll sein.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte hier:

GZ0203_20003251_03A_MB_05_InformationsblattFuerGranulozytenspender.pdfInformationsblatt für Granulozytenspender

Letzte Aktualisierung: 13.09.2018